Die Arbeitslosigkeit in Österreich liegt im Februar laut den zuletzt veröffentlichten Monatsdaten bei einer national berechneten Quote von 8,8 Prozent und betrifft Ende Jänner insgesamt 456.192 Menschen, die arbeitslos gemeldet sind oder an AMS Schulungen teilnehmen.
Einleitung
Wenn im Februar über Arbeitslosigkeit berichtet wird, geht es in Österreich in der Regel um die Monatsdaten mit Stichtag Ende des Vormonats. Das ist wichtig, weil Schlagzeilen häufig den Veröffentlichungszeitpunkt mit dem statistischen Stichtag vermischen. Für die aktuelle Einordnung zählen deshalb vor allem die registrierten Bestände beim Arbeitsmarktservice sowie die daraus abgeleiteten Quoten.
Die jüngsten Monatswerte zeigen eine spürbare Zunahme im Jahresvergleich. Gleichzeitig unterscheiden sich die Messkonzepte. Neben der registrierten Arbeitslosigkeit gibt es die international harmonisierte Arbeitslosenquote nach ILO Logik, die für EU Vergleiche herangezogen wird. Wer die Lage im Februar korrekt bewerten will, sollte beide Perspektiven kennen und die wichtigsten Treiber im Blick behalten.
Aktueller Stand im Februar: Was die jüngsten Monatszahlen zeigen
Für die Februar Einordnung sind die zuletzt veröffentlichten Monatsdaten mit Stichtag Ende Jänner maßgeblich. Nach dieser Auswertung waren 379.771 Personen arbeitslos gemeldet. Zählt man die Teilnahmen an Schulungen hinzu, ergibt sich eine Gesamtzahl von 456.192 Personen ohne reguläre Beschäftigung oder in Qualifizierung. Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist damit im Jahresvergleich gestiegen.
Für die nationale Arbeitslosenquote wird im selben Bericht ein Wert von 8,8 Prozent ausgewiesen. Dieser Wert basiert in diesem Monat auf geschätzten Beschäftigungsdaten, weil endgültige Beschäftigtenzahlen typischerweise erst im Laufe des Folgemonats vorliegen. Für die Praxis bedeutet das: Die Richtung ist belastbar, kleinere Revisionen sind möglich.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote im Februar in Österreich?
Die national berechnete Arbeitslosenquote liegt im Februar nach den zuletzt veröffentlichten Monatsdaten bei 8,8 Prozent. Bei Frauen beträgt die Quote 7,3 Prozent, bei Männern 10,2 Prozent. Diese Werte geben einen kompakten Überblick über das Verhältnis von registrierter Arbeitslosigkeit zur unselbstständigen Beschäftigung im nationalen Rechenmodell.
Wer EU Vergleiche sucht, findet zusätzlich die international harmonisierte Quote nach ILO Logik. Für diesen Ansatz lagen zuletzt Werte für Dezember vor. Dort wird Österreich mit einer Quote von 5,6 Prozent ausgewiesen. Beide Quoten beantworten unterschiedliche Fragen. Genau deshalb lohnt eine saubere Abgrenzung.
Begriffe und Messung: Warum Arbeitslosigkeit nicht gleich Arbeitslosigkeit ist
In der öffentlichen Diskussion werden Begriffe oft vermischt. Das führt zu Fehlschlüssen, gerade wenn es um Trends, Zielgruppen oder internationale Vergleiche geht. Entscheidend ist, ob man registrierte Arbeitslosigkeit betrachtet oder eine Befragungsstatistik nach ILO Standard. Auch die Rolle von Schulungen wird häufig unterschätzt.
Für Unternehmen, Bewerbende und politische Bewertung ist die registrierte Perspektive besonders relevant. Sie zeigt, wie viele Personen beim AMS vorgemerkt sind und wie sich offene Stellen entwickeln. Für internationale Einordnung und wissenschaftliche Vergleiche wird dagegen meist die ILO Quote genutzt.
Wie wird Arbeitslosigkeit in Österreich gemessen?
Das AMS erfasst vorgemerkte Arbeitslose auf Basis der Registrierung. Dazu kommen Schulungsteilnehmer, die sich in Maßnahmen befinden und in vielen Darstellungen gemeinsam mit Arbeitslosen ausgewiesen werden. Aus diesen Beständen und den Beschäftigtendaten wird die nationale Arbeitslosenquote berechnet.
Die ILO Logik nutzt hingegen Befragungsdaten. Als arbeitslos gilt dort, wer ohne Job ist, aktiv gesucht hat und kurzfristig verfügbar wäre. Diese Definition ist strenger in der Systematik, aber nicht automatisch strenger in der Wirkung. Sie schließt zum Beispiel registrierte Personen aus, wenn Suchaktivität oder Verfügbarkeit nicht erfüllt sind.
Wer besonders betroffen ist: Altersgruppen, Geschlecht, Qualifikation
Die jüngsten Monatsdaten zeigen, dass die Belastung nicht gleichmäßig verteilt ist. Auffällig ist die stärkere Betroffenheit älterer Personen. Auch Unterschiede nach Geschlecht sind sichtbar. Zusätzlich liefern die Daten Hinweise, dass bestimmte Qualifikationsgruppen in diesem Monat stärker zulegen.
Für die Praxis ist das ein wichtiger Punkt. Wer Personal plant, Weiterbildung priorisiert oder regionale Arbeitsmärkte einschätzt, profitiert von einem Blick in die Struktur. Gerade in Phasen schwacher Konjunktur verschieben sich Risiken oft in Richtung bestimmter Altersgruppen und Branchen.
Welche Gruppen sind derzeit stärker von Arbeitslosigkeit betroffen?
| Kategorie | Gruppe | Wert | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Geschlecht | Frauen | 188.562 | Arbeitslos gemeldet oder in Schulung |
| Geschlecht | Männer | 267.630 | Arbeitslos gemeldet oder in Schulung |
| Geschlecht | Frauen | 147.437 | Reine Arbeitslosigkeit |
| Geschlecht | Männer | 232.334 | Reine Arbeitslosigkeit |
| Alter | Ab 50 Jahren | 116.749 | Arbeitslos gemeldet |
| Alter | Unter 25 Jahren | 40.342 | Arbeitslos gemeldet |
| Dauer | Langzeitvormerkung | 101.536 | Seit mindestens einem Jahr vorgemerkt |
Nach den Monatsdaten ist der Anstieg bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Insgesamt sind 188.562 Frauen arbeitslos gemeldet oder in Schulung, bei Männern sind es 267.630. Bei der reinen Arbeitslosigkeit liegt der Bestand bei 147.437 arbeitslosen Frauen und 232.334 arbeitslosen Männern.
Auch nach Alter zeigen sich Unterschiede. Für Personen ab 50 Jahren wird ein Bestand von 116.749 arbeitslosen Personen ausgewiesen. Unter 25 Jahren sind es 40.342. Besonders relevant ist zudem die Langzeitdimension. 101.536 Personen sind seit mindestens einem Jahr vorgemerkt. Das erhöht das Risiko von Qualifikationsverlust und erschwert die Rückkehr in stabile Beschäftigung.
Regionale Unterschiede: Warum die Lage nicht überall gleich ist
Österreich ist arbeitsmarktpolitisch kein einheitlicher Raum. Tourismus, Industrie, Bau und öffentlicher Sektor prägen Bundesländer in unterschiedlichem Ausmaß. Dazu kommen Pendelbewegungen, Wohnkosten und regionale Qualifikationsprofile. In den Monatsdaten werden deshalb regionale Bestände ausgewiesen, die für lokale Planung besonders nützlich sind.
Für die Einordnung im Februar lohnt ein Blick auf die größten Arbeitsmärkte. Wien hat den höchsten Bestand an arbeitslosen Personen. Niederösterreich und Oberösterreich folgen, jeweils mit eigener Wirtschaftsstruktur. Wer regionale Trends verstehen will, sollte zusätzlich Branchen und offene Stellen berücksichtigen.
In welchen Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit besonders hoch?
Bei den arbeitslosen Personen weist Wien mit 139.709 den größten Bestand aus. Niederösterreich folgt mit 58.908, Oberösterreich liegt bei 49.069, die Steiermark bei 49.396. Diese Werte sind Bestände zum Stichtag und damit ein Momentbild. Die Veränderung zum Vorjahr unterscheidet sich je nach Bundesland.
Für eine faire Bewertung ist der Kontext entscheidend. Große Bundesländer haben naturgemäß höhere absolute Bestände. Aussagekräftiger wird es, wenn man zusätzlich Quoten, Branchenmix und Stellenangebot betrachtet. Für Betriebe ist zudem wichtig, ob Arbeitslosigkeit mit passenden Qualifikationen zusammenfällt oder ob Engpässe trotz hoher Bestände bestehen.
Offene Stellen und Lehrstellen: Was der Stellenmarkt über die Dynamik sagt
Arbeitslosigkeit allein erklärt nicht, wie gut Matching am Arbeitsmarkt funktioniert. Der Blick auf offene Stellen ergänzt das Bild, weil er zeigt, ob Unternehmen aktuell tatsächlich suchen und wie schnell Positionen besetzt werden können. Gerade in schwächeren Konjunkturphasen fällt häufig zuerst das Stellenangebot, bevor die Arbeitslosigkeit stärker nachzieht.
Für die Februar Einordnung zeigen die Monatsdaten eine deutliche Verringerung bei sofort verfügbaren offenen Stellen. Das kann auf vorsichtigere Personalplanung hindeuten. Für Arbeitssuchende bedeutet es, dass Bewerbungsstrategien stärker auf Engpassbereiche und Weiterbildung ausgerichtet werden sollten.
Was sagen offene Stellen über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit aus?
Im aktuellen Monatsbericht werden 68.463 sofort verfügbare offene Stellen ausgewiesen. Nicht sofort verfügbare offene Stellen liegen bei 14.556. Gegenüber dem Vorjahr sind beide Werte rückläufig. Das gilt besonders für sofort verfügbare Stellen, die deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen.
Ein fallendes Stellenangebot verschärft die Lage vor allem für Personen, deren Profil stark von zyklischen Branchen abhängt. Gleichzeitig können Engpässe in einzelnen Bereichen bestehen bleiben, etwa bei spezifischen technischen Berufen oder im Gesundheitsbereich. Wer arbeitslos ist, sollte deshalb früh prüfen, welche Qualifikationen regional nachgefragt werden und welche Förderwege realistisch sind.
Konjunktur und Saisoneffekte: Warum der Jahresstart oft belastet
Arbeitslosigkeit reagiert auf Konjunktur mit Verzögerung. Unternehmen warten häufig ab, bevor sie Einstellungen reduzieren. Gleichzeitig wirken saisonale Effekte, vor allem im Bau und im Tourismus. Im Winter steigt der Druck am Arbeitsmarkt oft an, weil witterungsabhängige Beschäftigung sinkt und befristete Verträge auslaufen.
Für den Februar Kontext kommt hinzu, dass viele Vergleiche im Jahresabstand gemacht werden. Ein Plus kann also auch bedeuten, dass das Vorjahr ungewöhnlich stark war oder dass die aktuelle Stabilisierung noch nicht in Beschäftigung durchschlägt. Entscheidend ist, ob sich die Dynamik in den nächsten Monaten über mehrere Datenpunkte bestätigt.
Warum steigt die Arbeitslosigkeit häufig zu Jahresbeginn?
Zum Jahresbeginn wirken mehrere Faktoren zusammen. Saisonjobs enden, witterungsabhängige Tätigkeiten nehmen ab und viele Betriebe verschieben Einstellungen in das Frühjahr. Gleichzeitig steigt das Arbeitskräfteangebot, etwa durch Personen, die nach Ausbildung oder Karenz wieder aktiv suchen.
Für die Bewertung der Arbeitslosigkeit in Österreich im Februar ist deshalb wichtig, ob der Stellenmarkt wieder anspringt und ob sich Beschäftigung stabil entwickelt. Wer Personal sucht, sollte früh planen, um im Frühjahr nicht in Engpässe zu laufen. Wer Arbeit sucht, profitiert oft davon, die ruhigere Winterphase für Qualifizierung und gezielte Bewerbungsarbeit zu nutzen.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Arbeitslosenquote national | 8,8 Prozent laut jüngstem Monatswert, basierend auf geschätzten Beschäftigungsdaten |
| Arbeitslose Personen | 379.771 arbeitslos gemeldet, Stichtag Ende Jänner |
| Arbeitslos oder in Schulung | 456.192 Personen ohne Job oder in AMS Schulung |
| Langzeitbetroffenheit | 101.536 Personen seit mindestens einem Jahr vorgemerkt |
| Stellenmarkt | 68.463 sofort verfügbare offene Stellen, 14.556 nicht sofort verfügbare |
Fazit
Im Februar liegt die Arbeitslosigkeit in Österreich nach den zuletzt veröffentlichten Monatsdaten auf einem erhöhten Niveau. Die nationale Arbeitslosenquote beträgt 8,8 Prozent. Insgesamt sind 456.192 Menschen arbeitslos gemeldet oder in Schulungsmaßnahmen. Gleichzeitig zeigt der Stellenmarkt eine spürbare Abschwächung, was die Rückkehr in Beschäftigung erschweren kann, wenn die Konjunktur nicht rasch anzieht.
Für eine korrekte Einordnung ist die Unterscheidung der Konzepte zentral. Registrierte Arbeitslosigkeit beschreibt die AMS Vormerkung und ist für operative Entscheidungen besonders relevant. Die ILO Quote dient dem EU Vergleich und folgt einer anderen Logik. Wer in diesem Umfeld handeln muss, sollte datenbasiert priorisieren. Arbeitssuchende profitieren von präziser Positionierung und arbeitsmarktnaher Qualifizierung. Unternehmen profitieren von realistischen Profilen, schneller Auswahl und gezielter Weiterbildung im Betrieb.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Arbeitslosigkeit in Österreich“
Warum unterscheiden sich nationale Quote und EU Quote oft so deutlich?
Die Unterschiede entstehen durch Methodik und Datenbasis. Die nationale Quote baut auf registrierten AMS Daten und nationaler Beschäftigungsstatistik auf. Die EU Quote folgt der ILO Definition und wird aus Befragungsdaten der Arbeitskräfteerhebung abgeleitet. Dadurch werden Personen je nach Suchaktivität und Verfügbarkeit unterschiedlich eingeordnet. Auch saisonale Bereinigung und Revisionen spielen eine Rolle. Für die Praxis ist entscheidend, welche Frage Sie beantworten wollen. Für operative Arbeitsmarktsteuerung ist die registrierte Sicht oft näher am Alltag. Für internationale Vergleiche ist die ILO Quote der Standard.
Missverständnisse entstehen, wenn beide Quoten ohne Erklärung nebeneinanderstehen. Eine niedriger wirkende EU Quote bedeutet nicht automatisch Entwarnung. Umgekehrt ist eine höhere nationale Quote kein Beleg für eine schlechtere Statistik. Es sind unterschiedliche Messinstrumente, die jeweils eigene Stärken haben.
Wie wirkt sich Arbeitslosigkeit langfristig auf die Karrierechancen aus?
Lang andauernde Arbeitslosigkeit erhöht das Risiko von Qualifikationsverlust und reduziert oft die Zahl passender Optionen. Das liegt nicht nur an Lücken im Lebenslauf. In vielen Berufen ändern sich Tools, Prozesse und Standards. Wer zu lange außen vor bleibt, verliert Anschluss an Routine und Netzwerk. Genau deshalb ist frühes Gegensteuern sinnvoll, etwa durch praxisnahe Weiterbildung, Projektarbeit oder zeitlich befristete Einstiege mit klarer Perspektive.
Wichtig ist auch die Art der Bewerbung. Wer den Fokus auf nachweisbare Ergebnisse legt, kann negative Signale abfedern. Dazu zählen abgeschlossene Kurse mit Bezug zu konkreten Rollen, dokumentierte Arbeitsproben und saubere Referenzen. Je früher diese Elemente aufgebaut werden, desto besser.
Was wird im Alltag häufig falsch verstanden, wenn von Schulungsteilnahme die Rede ist?
Viele Menschen setzen Schulung automatisch mit Arbeitslosigkeit gleich oder werten sie als rein statistischen Effekt. In der Praxis hängt die Wirkung stark von Qualität und Passung ab. Eine Schulung kann helfen, wenn sie auf reale Nachfrage zielt und in einem überschaubaren Zeitraum zu verwertbaren Kompetenzen führt. Sie kann aber verpuffen, wenn sie zu allgemein bleibt oder keinen klaren Zielberuf adressiert.
Auch die Abgrenzung ist wichtig. Schulungsteilnahme bedeutet nicht zwingend, dass jemand dem Arbeitsmarkt fern ist. Viele Personen bleiben aktiv in Bewerbungen und nutzen Maßnahmen, um schneller wieder einsetzbar zu werden. Entscheidend ist, ob die Maßnahme den nächsten Schritt in Beschäftigung tatsächlich näher bringt.
Welche Rolle spielen Teilzeit, Befristung und saisonale Jobs bei der Arbeitslosigkeit?
Diese Faktoren prägen die Dynamik stärker, als es viele vermuten. In Branchen mit hohem Anteil an Saison und Befristung steigen Abgänge aus Beschäftigung in bestimmten Monaten. Das betrifft nicht nur Tourismus oder Bau, sondern auch Teile des Handels und der Dienstleistungswirtschaft. Teilzeit kann zusätzlich als Puffer wirken, weil Unternehmen Stunden reduzieren, bevor sie Stellen abbauen. Gleichzeitig kann Teilzeit aber die finanzielle Resilienz von Haushalten schwächen, wenn Arbeitslosigkeit hinzukommt.
Für Arbeitssuchende folgt daraus eine klare Strategie. Planen Sie saisonale Übergänge früh, sichern Sie Qualifikationen für Nebenzeiten ab und prüfen Sie, ob eine Branche mit stabileren Beschäftigungsformen besser passt. Für Unternehmen gilt das gleiche in der Personalplanung. Wer saisonal arbeitet, braucht klare Vorlaufzeiten und verlässliche Rückkehrmodelle.
Wie sollten Sie Arbeitsmarktzahlen nutzen, wenn Sie eine Standort oder Berufsentscheidung treffen?
Zahlen helfen am meisten, wenn sie in eine konkrete Entscheidung übersetzt werden. Schauen Sie nicht nur auf die Höhe der Arbeitslosigkeit, sondern auf Strukturmerkmale. Dazu gehören Altersgruppen, Qualifikationsprofile und offene Stellen. Ein Bundesland kann hohe Bestände haben und dennoch Engpässe in bestimmten Berufen. Umgekehrt kann ein niedriger Bestand bedeuten, dass der Wettbewerb um Jobs in attraktiven Segmenten hoch ist.
Für eine Standortentscheidung sollten Sie zusätzlich Pendelzeiten, Wohnkosten und Branchenschwerpunkte berücksichtigen. Für eine Berufsentscheidung sind Lernaufwand, Einstiegspfade und langfristige Nachfrage entscheidend. Wer Zahlen so liest, reduziert Risiko und trifft realistischere Entscheidungen.
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