Die Euribor Prognose für 2026 dreht sich um eine Kernfrage: Bleibt das Zinsniveau nahe 2 Prozent oder kippt die Lage durch Wachstumsschwäche oder neue Inflationsimpulse.
Einleitung
Für viele Haushalte und Unternehmen in Österreich ist der Euribor kein abstrakter Referenzwert, sondern ein direkter Kostentreiber. Variable Wohnbaukredite sind zwar seit Jahren auf dem Rückzug, machen aber weiterhin einen großen Block aus. Im Juli 2025 waren laut OeNB noch 48,3 Milliarden Euro variabel verzinste Wohnbaukredite aushaftend. Das entsprach 37 Prozent aller Wohnbaukredite. 2018 lag der Anteil noch bei 73 Prozent. Diese Verschiebung reduziert das Zinsrisiko im System, löst es aber nicht auf.
2026 startet mit einem Euribor Niveau, das bereits deutlich unter den Hochpunkten der Zinswende liegt, aber klar über der Nullzinswelt bleibt. Anfang Jänner 2026 lag der 3 Monats Euribor bei rund 2,019 Prozent. Der 12 Monats Euribor lag zu Monatsbeginn bei rund 2,245 Prozent. Parallel dazu hält die EZB den Einlagensatz bei 2,00 Prozent. Damit ist der Taktgeber klar, aber nicht das Endergebnis.
Eine belastbare Euribor Prognose braucht daher mehrere Pfade. Es geht weniger um eine einzelne Zahl, sondern um eine sinnvolle Bandbreite. Entscheidend sind Inflation, Lohnentwicklung, Konjunktur, Energiepreise, Fiskalpolitik und das Tempo, mit dem sich die Finanzierungsbedingungen im Euroraum lockern oder wieder anziehen.
Was der Euribor 3M und 12M in der Praxis unterscheidet
Der 3 Monats Euribor reagiert schneller auf das, was am Geldmarkt kurzfristig eingepreist wird. Er ist näher am aktuellen Leitzinsumfeld, weil er laufend die Erwartung für die nächsten Monate verdichtet. In Österreich hängt ein großer Teil variabler Kreditverträge entweder direkt am 3 Monats Euribor oder an sehr ähnlichen kurzfristigen Referenzen, plus Bankmarge.
Der 12 Monats Euribor enthält mehr Erwartung über ein ganzes Jahr. Er reagiert deshalb oft träger, kann aber in Phasen mit klaren Zinssignalen stärker vorauslaufen. Wenn der Markt Zinssenkungen erwartet, kann der 12 Monats Euribor schon fallen, obwohl die EZB noch nicht handelt. Umgekehrt steigt er schneller, wenn der Markt eine Trendwende nach oben vermutet.
Für Ihre Planung ist das entscheidend: Beim 3 Monats Euribor dominiert das nächste Quartal. Beim 12 Monats Euribor dominiert die Erwartung für die nächsten vier Quartale. Wer 2026 Budgets, Kreditraten oder Preisgleitklauseln kalkuliert, braucht beide Blickwinkel.
Ausgangslage 2026: Zinsniveau und österreichische Kreditrealität
Die EZB hat den Leitzinszyklus bereits deutlich nach unten geführt und hält den Einlagensatz seit 2025 bei 2,00 Prozent. In den offiziellen EZB Mitteilungen ist der Kurs zuletzt als Abwarten beschrieben. Das Zinsniveau soll so lange passen, wie Inflation rund um das Ziel bleibt und die Transmission funktioniert.
Auf der Euribor Seite ist die Lage Anfang 2026 relativ ruhig. Der 3 Monats Euribor liegt bei rund 2,019 Prozent und damit knapp über dem Einlagensatz. Diese kleine Differenz ist typisch. Sie spiegelt Geldmarktprämien, Bankrisiko und technische Faktoren wider. Beim 12 Monats Euribor liegt der Wert um rund 2,245 Prozent. Die höhere Laufzeit trägt eine zusätzliche Prämie, weil Unsicherheit über zwölf Monate größer ist.
In Österreich fällt der Euribor besonders ins Gewicht, weil variable Wohnbaukredite historisch stark verbreitet waren. Die OeNB zeigt aber auch: Haushalte haben seit 2022 aktiv umgeschichtet. Der Bestand variabler Wohnbaukredite ist seit 2018 nahezu halbiert, absolut wie relativ. Gleichzeitig ist der Anteil gebundener Kredite deutlich gestiegen. Das reduziert die unmittelbare Zinssensitivität, aber viele Bestandskredite bleiben im variablen Lager, oft mit spürbarer Restlaufzeit.
Für 2026 kommt ein zweiter Faktor hinzu. Kreditvergaberegeln und Risikoleitplanken haben sich verschärft. Die FMA hat Kriterien kommuniziert, die etwa Beleihung und Schuldendienst begrenzen. Das wirkt wie ein Puffer, verändert aber auch die Nachfrage. Wenn Raten sinken, steigt die Nachfrage. Wenn Banken strenger bleiben, kommt weniger Volumen durch.
Treiber 2026: Was die Euribor Prognose wirklich bewegt
Die meisten Prognosen scheitern nicht an Mathematik, sondern an falschen Prioritäten. Für den Euribor sind 2026 fünf Treiber wichtiger als jede kurzfristige Schlagzeile.
Erstens: Dienstleistungsinflation und Löhne. Selbst wenn Energie billiger wird, können Löhne die Kerninflation hoch halten. Das begrenzt Zinssenkungen.
Zweitens: Wachstum im Euroraum. Wenn die Konjunktur schwächer läuft als erwartet, steigt der Druck auf die EZB, die Finanzierung zu erleichtern.
Drittens: Energie und Geopolitik. Energie ist für Europa ein Preisschockkanal. Starke Ausschläge wirken schnell auf Inflationserwartungen.
Viertens: Fiskalpolitik und Investitionsprogramme. Mehr Staatsausgaben können Wachstum stützen, aber auch die Nachfrage anheizen. Beides beeinflusst die Zinsfantasie.
Fünftens: Marktmechanik. Euribor ist ein Benchmark. Er spiegelt nicht nur EZB Entscheidungen, sondern auch Liquidität, Risikoaufschläge und Bankfinanzierungskosten.
Diese Treiber führen nicht zu einer einzigen Euribor Prognose, sondern zu Szenarien mit plausiblen Korridoren.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Stand zum Jahresstart 2026 | Bedeutung für Österreich |
|---|---|---|
| EZB Einlagensatz | 2,00 % | Leitplanke für Geldmarktzinsen und damit für 3M Euribor |
| Euribor 3M | ca. 2,019 % | Direkter Referenzanker für viele variable Kredite |
| Euribor 12M | ca. 2,245 % | Relevanter Referenzwert für längere Zinsbindungen und Preisgleitklauseln |
Szenario 1: Basisszenario 2026 mit stabiler EZB und Seitwärts Euribor
Im Basisszenario bleibt die Inflation nahe Ziel, ohne dass sie stark unterschießt. Das Wachstum ist moderat. Die EZB hält die Zinsen über weite Teile von 2026 konstant. Kleine Anpassungen sind möglich, aber kein neuer Zyklus.
Für den Euribor bedeutet das: Der 3 Monats Euribor pendelt nahe der 2 Prozent Marke, mit leichter Abwärtsneigung im Jahresverlauf. Der 12 Monats Euribor bleibt etwas darüber, weil Unsicherheit und Laufzeitprämie bleiben.
Bandbreite Basisszenario
Im ersten Halbjahr 2026 bewegt sich der 3 Monats Euribor meist zwischen 1,85 und 2,15 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 liegt die Spanne eher zwischen 1,70 und 2,05 Prozent.
Beim 12 Monats Euribor liegt die Spanne im ersten Halbjahr 2026 eher zwischen 2,05 und 2,35 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 eher zwischen 1,95 und 2,30 Prozent.
Was spricht dafür. Offizielle EZB Kommunikation deutet auf Geduld hin. Große Finanzhäuser preisen keine kräftigen Zinsschritte ein. Zudem sind viele Inflationskomponenten bereits abgekühlt, während Dienstleistungen zäh bleiben. Das führt typischerweise zu stabilen Leitzinsen und einem Euribor, der seitwärts läuft.
Was wäre das Signal für Abweichungen. Überraschend schwache Konjunkturdaten oder ein erneuter Inflationsschub. Beides kann den Euribor aus der Seitwärtszone drücken.
Szenario 2: Schwaches Wachstum mit Zinssenkungen und fallendem Euribor
Dieses Szenario wird relevant, wenn der Euroraum spürbar an Dynamik verliert. Typische Auslöser wären eine Investitionsflaute, schwacher Konsum oder ein externer Schock. In diesem Fall könnte die EZB 2026 in mehreren Schritten senken, etwa Richtung 1,50 Prozent beim Einlagensatz. Das ist kein Basispfad, aber ein realistischer Alternativpfad.
Der Euribor würde in so einem Umfeld vorlaufen. Der 12 Monats Euribor reagiert oft früher, weil er die Senkungen antizipiert. Der 3 Monats Euribor folgt, sobald die EZB handelt und die Geldmarktbedingungen mitziehen.
Bandbreite Wachstumsschwäche Szenario
3 Monats Euribor im ersten Halbjahr 2026 zwischen 1,60 und 2,05 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 zwischen 1,20 und 1,70 Prozent.
12 Monats Euribor im ersten Halbjahr 2026 zwischen 1,80 und 2,25 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 zwischen 1,40 und 1,95 Prozent.
Was das für Österreich heißt. Variable Kreditraten würden spürbar sinken, aber zeitversetzt. Viele Verträge passen vierteljährlich an. Bei 3 Monats Euribor basierten Verträgen kommt die Entlastung daher gestaffelt. Für Haushalte kann das Liquidität freisetzen. Für Banken kann es Margendruck bringen, weil Wettbewerb bei neuen Krediten zunimmt.
Wichtig ist hier die Erwartungsfalle. In einem schwachen Wachstumsszenario sinken Zinsen, aber Jobsicherheit und Einkommen können unter Druck kommen. Eine reine Zinswette greift daher zu kurz. Sinnvoll ist ein Plan, der sowohl Rate als auch Einkommensrisiko stresstestet.
Szenario 3: Zähere Inflation und höher für länger, Euribor zieht an
Das dritte Szenario ist weniger populär, aber nicht ausgeschlossen. Es wird relevant, wenn Inflation wieder steigt oder hartnäckig bleibt. Treiber wären etwa Lohn Preis Spiralen in Dienstleistungen, neue Energiepreisschocks oder fiskalische Überhitzung.
In diesem Pfad bleibt die EZB mindestens auf 2,00 Prozent, eventuell mit einem Schritt nach oben. Schon die Erwartung eines strafferen Kurses kann den 12 Monats Euribor deutlich anheben. Der 3 Monats Euribor folgt, sobald Geldmarktpreise und Liquidität die Richtung bestätigen.
Bandbreite höher für länger Szenario
3 Monats Euribor im ersten Halbjahr 2026 zwischen 2,00 und 2,35 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 zwischen 2,10 und 2,60 Prozent.
12 Monats Euribor im ersten Halbjahr 2026 zwischen 2,25 und 2,70 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2026 zwischen 2,40 und 3,00 Prozent.
Was spricht dafür. Marktkommentare und Analysten verweisen immer wieder auf strukturelle Inflationstreiber. Dazu zählen demografische Effekte, höhere Verteidigungs und Transformationsausgaben sowie Lieferkettenanpassungen. Wenn diese Kräfte dominieren, reichen moderate Leitzinsen nicht aus, um Inflationserwartungen zu verankern.
Was wäre das Frühwarnsignal. Steigende Kerninflation über mehrere Monate, anziehende Lohnabschlüsse und ein erneuter Sprung bei Energie. In so einem Umfeld wird aus der Euribor Prognose schnell ein Risikomanagement Thema.
| Szenario 2026 | EZB Annahme | Euribor 3M Bandbreite 2026 | Euribor 12M Bandbreite 2026 |
|---|---|---|---|
| Basisszenario Seitwärts | EZB bleibt überwiegend stabil | H1: 1,85 bis 2,15 % H2: 1,70 bis 2,05 % | H1: 2,05 bis 2,35 % H2: 1,95 bis 2,30 % |
| Wachstumsschwäche mit Senkungen | EZB senkt schrittweise | H1: 1,60 bis 2,05 % H2: 1,20 bis 1,70 % | H1: 1,80 bis 2,25 % H2: 1,40 bis 1,95 % |
| Höher für länger | EZB bleibt straff oder hebt leicht an | H1: 2,00 bis 2,35 % H2: 2,10 bis 2,60 % | H1: 2,25 bis 2,70 % H2: 2,40 bis 3,00 % |
Wie Sie die Euribor Prognose auf Ihren Kredit in Österreich herunterbrechen
Eine Prognose wird erst nützlich, wenn sie auf Ihren Vertrag passt. In Österreich gilt bei variablen Krediten fast immer eine einfache Logik: Referenzzins plus Marge. Der Referenzzins ist häufig der 3 Monats Euribor. Die Marge bleibt in der Regel stabil, kann aber bei Umschuldung oder Neuabschluss neu verhandelt werden.
Damit Sie aus den Szenarien eine belastbare Hausnummer ableiten, brauchen Sie drei Zahlen: Ihren aktuellen Referenzzins, Ihre Marge und den Anpassungstakt. Ein Vertrag mit vierteljährlicher Anpassung reagiert schneller als ein Vertrag mit längeren Intervallen. Bei einem 12 Monats Euribor als Basis ist die Rate oft für ein Jahr stabiler, dafür kann der Schritt beim Reset größer sein.
Wenn Sie Ihr Budget planen, arbeiten Sie nicht mit einem Wert, sondern mit zwei. Ein realistischer Mittelwert aus Basisszenario und Stresswert aus Szenario 3. Das verhindert, dass eine positive Überraschung sofort verplant wird, während eine negative Überraschung schmerzhaft einschlägt.
Wie hoch kann meine Rate 2026 realistisch schwanken
Die Schwankung hängt am Kreditbetrag und an der Restlaufzeit. Als Faustlogik gilt: Pro 100.000 Euro Kreditvolumen verändert ein Prozentpunkt beim Zinssatz die jährliche Zinslast um rund 1.000 Euro. Das sind rund 83 Euro pro Monat, bevor Tilgungseffekte berücksichtigt werden.
Bei einem variablen Kredit mit 250.000 Euro Restschuld bedeutet eine Bandbreite von 1,5 Prozentpunkten beim Euribor schnell mehrere hundert Euro pro Monat Unterschied. Genau deshalb ist die Euribor Prognose in Österreich so relevant, obwohl der Anteil variabler Kredite sinkt.
Wann wirkt eine EZB Entscheidung auf den Euribor
Der Euribor reagiert oft schon vor dem EZB Termin, weil Märkte Erwartungen einpreisen. Der 12 Monats Euribor läuft dabei meist stärker voraus als der 3 Monats Euribor. Nach der Entscheidung passt sich der Geldmarkt an, und der 3 Monats Euribor zieht nach oder fällt nach.
Für Sie zählt aber der Reset Termin im Vertrag. Wenn Ihre Anpassung im Februar ist, hilft eine Entscheidung im März erst beim nächsten Reset. Diese Zeitverzögerung erklärt, warum viele Haushalte Zinsänderungen subjektiv später spüren als die Schlagzeile.
Ist der 12 Monats Euribor 2026 sinnvoller als der 3 Monats Euribor?
Sinnvoll ist nicht die Laufzeit, sondern die Passung zu Ihrem Risiko. Der 3 Monats Euribor gibt schneller Entlastung, wenn Zinsen fallen. Er belastet aber auch schneller, wenn Zinsen steigen. Der 12 Monats Euribor glättet kurzfristige Bewegungen, kann aber bei Trendwechseln größere Sprünge machen.
Wenn Ihr Haushalt wenig Puffer hat, kann Glättung helfen. Wenn Sie viel Puffer haben und fallende Zinsen erwarten, kann der 3 Monats Euribor vorteilhaft sein. Eine pauschale Empfehlung wäre unseriös. Entscheidend ist Ihre Liquiditätsreserve, nicht Ihr Bauchgefühl zur EZB.
Handlungstipps 2026: Was Sie konkret tun können
Viele Leser erwarten jetzt eine kurze Liste. Eine Liste ist nur dann sinnvoll, wenn klar ist, wann welcher Schritt passt. Es geht um Vertragsdetails, nicht um Allgemeinplätze. Die folgenden Punkte sind daher als Prüfpfad gedacht. Lesen Sie sie wie eine Checkliste, aber treffen Sie Entscheidungen erst nach Blick in Vertrag und Haushaltsrechnung.
- Prüfen Sie den Referenzzins und den Anpassungstakt im Vertrag. Notieren Sie den nächsten Reset Termin.
- Trennen Sie Marge und Euribor. Viele sehen nur den Gesamtzins. Für Verhandlungen ist die Marge entscheidend.
- Rechnen Sie zwei Budgets. Ein Budget mit Basisszenario und eines mit Stresswert aus dem höher für länger Szenario.
- Bauen Sie einen Zinspuffer auf. Ideal ist ein separates Konto, das zwei bis vier Monatsraten trägt.
- Vergleichen Sie Fixzinsangebote nicht nur über den Nominalzins. Prüfen Sie auch Gebühren, Vorfälligkeitsklauseln und Flexibilität.
- Prüfen Sie Sondertilgungsrechte. In Phasen stabiler Zinsen kann Sondertilgung die beste Absicherung sein.
- Sprechen Sie früh mit der Bank, wenn die Quote aus Einkommen und Rate eng wird. Frühzeitige Anpassungen sind meist günstiger als Notlösungen.
- Wenn Sie neu finanzieren, rechnen Sie streng. Die FMA Leitplanken zu Beleihung und Schuldendienst wirken indirekt auf Ihre Bewilligungschancen.
Diese Schritte bringen Mehrwert, weil sie Ihre persönliche Zinslast mit den Szenarien verbinden. Am Ende zählt nicht, ob der Euribor 1,9 oder 2,1 Prozent druckt, sondern ob Ihr Haushalt bei 2,6 Prozent noch ruhig schläft.
Fazit
Die Euribor Prognose für 2026 ist kein Ratespiel, sondern ein Set plausibler Korridore. Das Basisszenario spricht für Seitwärtsbewegung nahe 2 Prozent beim 3 Monats Euribor und leicht darüber beim 12 Monats Euribor. Ein schwaches Wachstumsszenario würde beide Sätze spürbar drücken, vor allem im zweiten Halbjahr. Ein höher für länger Szenario bleibt ein reales Risiko, wenn Inflation zäh bleibt oder neue Preisschocks auftreten.
Für Österreich ist die Relevanz hoch, weil trotz Rückgang weiterhin ein großer Bestand variabler Wohnbaukredite aushaftet. Wer 2026 plant, sollte deshalb nicht auf eine Zahl setzen. Besser ist ein Doppelbudget aus realistischer Mitte und Stresswert. Dazu kommt ein klarer Blick auf Vertrag, Marge, Reset Termine und Liquiditätspuffer. So wird aus der Euribor Debatte ein kontrollierbares Risiko und keine monatliche Überraschung.
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